Tod des eigenen Kindes – Teil 1

Lange habe ich überlegt ob ich darüber schreiben sollte oder es lieber sein lassen sollte. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen darüber zu schreiben um mir das ganze irgendwie von der Seele zu schreiben.

Ende April 2021 verstarb meine Tochter Amalia Sophie mit gerade einmal 6 Monaten. Es ist immer noch unfassbar wie es dazu kommen sollte.

Amalia Sophie kam etwa 6 oder 7 Wochen zu früh auf die Welt, sie galt somit noch als Frühchen. Die Geburt selbst fing schon mit Fehlern an. Der Blasensprung bei meiner Lebensgefährtin setzte gegen abend ein im November 2020. Der alarmierte Krankenwagen kam relativ zügig. Das unglaubliche daran war das die Rettungssanitäter nicht im Traum daran dachten meine Lebensgefährtin aus dem 4 Stock des Hauses auf einer Trage nach unten zu bringen, nein Sie machten sich eher noch lustig darüber warum Sie nicht die U-Bahn genommen hat bis zum Krankenhaus. Ihnen war es scheissegal das unser Kind ein Frühchen ist. Somit musste meine Lebensgefährtin die 4 Stockwerke bis hinunter zur Nebenstraße in den Krankenwagen laufen. Was wohl bemerkt genau das falsche war was sie getan haben. Nach etwa 16 Stunden kam dann meiner Tochter zur Welt. Am Anfang dachten die Ärzte das noch alles normal sei und dann nahm das unglück seinen lauf. Die ersten Tage war Sie noch im Sana Klinikum Lichtenberg in Berlin. Nach einigen Tagen konnte unsere Tochter keine Nahrung mehr aufnehemen, sämtliche Ärzte schoben meiner Frau die schuld zu das Sie Amalia Sophie falsch füttert. Von wegen stellte sich durch minderen Zufall heraus. Ein Pfleger beobachtete Zufällig wie sich unsere Tochter übergeben musste und alarmierte den Oberarzt.

Dieser hat dann einen Ultraschall Ihrer Magen- und Darmregion unternommen und dabei stellte sich heraus das Amalia Sophie eine seltene Form einer Pylorusstynose hat. Blutgefässe haben sich gebildet die dort nicht hingehörten. In den weiteren Stunden passierte noch das unsere Tochter aus heiterem Himmel eine Brachekardie entwickelte die immer wieder zwar abkling aber in immer geringeen Abstand wieder kam. Da sie Ihr im Sana Klinikum Lichtenberg nicht helfen konnten wurde Sie in das Virchow Klinikum verlegt.

Dort maltretierten sie unsere Tochter förmlichst mit uralten Methoden, zerstochen Ihre Venen so das im endeffekt ein Zentraler Venenkatheter gelegt werden musste. Leider entzündete sich dieser und unsere Tochter musste noch mehr leiden. In der zwischenzeit vergingen Wochen des bangens und hoffen.

Die durch die Corona Pandemie eh schon unterbesetzte Station litt jetzt noch mehr unter der dritten Welle der Pandemie und so sollte Sie erst im März zwecks der Pylousstenose operiert werden. Selbst dort lief so vieles schief das sie kurzzeitig in eine Art Künstliches Koma gelegt werden musste. Zwar nicht lange aber mit folgen….

Das Herz wurde durch Wassereinlagerungen die durch die Narkosemittel verusacht worden sehr in mitleidenschaft gezogen. Sie sollte eigentlich schnellstmöglkich operiert werden aber die Ärzte entschieden sich gegen die Lebensrettende Operation die Ihr im endeffekt das Leben hätte retten können. Dadurch das die Op auf Mai bzw Juni 2021 verschoben werden sollte ist Sie am 29. APRIL 2021 um 20:47 Uhr im Sana Klinikum Lichtenberg verstorben. Genau in diesem Krankenhaus das nicht für solche fälle augerüstet ist.. mir fehlen noch heute die Worte.

Ich selbst habe versucht unsere Tochter wiederzu beleben, mehr dazu würde ich wenn ich die Kraft finde einen weiteren Artikel verfassen.

Ich wollte mir zumindest diesen Überblick einmal niederschreiben, und für mich kommt und ist es einer Triage gleich.

In ewiger liebe werde ich darum kämpfen das alles aufgeklärt wird warum es dazu kommen musste, damit anderen Eltern das nicht auch noch passiert.